Teams entstehen aus Menschen, nicht aus Rollen.
LUMIO ist eine interne Smart-Team-Matching-App, die Kolleg:innen über Talente, Interessen und Projekte hinweg verbindet – mit einer eigenständigen Liquid-Glass-Ästhetik, die interne Tools warm und einladend macht.
Problemraum
Interne Tools kennen ihre Menschen nicht
In vielen Unternehmen weiß niemand so richtig, wer im Nachbar-Team was kann – geschweige denn, wer sich für welche Themen begeistert. Klassische HR-Systeme kennen Titel und Abteilungen, aber keine Talente jenseits der Stellenbeschreibung.
„Die Frage ist selten ‚Wer hat diesen Job?', sondern ‚Wer könnte hier eigentlich helfen?' – und darauf hat kein Org-Chart eine Antwort.“
LUMIO stellt Menschen in den Mittelpunkt: fachliche und persönliche Talente, Interessen, Themen, bei denen sie unterstützen möchten – und explizit auch Dinge, die sie bewusst nicht tun. So entsteht ein Bild, das reichhaltig genug ist, um daraus echte Team-Vorschläge abzuleiten.
Kernfunktionen
Was LUMIO leistet
Reichhaltiges Profil
Fachliche und persönliche Talente, Interessen und „Was ich nie mache" – Menschen werden greifbar, nicht nur ihre Skills.
Entdecken
Ein Netzwerk aus Kolleg:innen, filterbar nach Rolle, Talent und Interesse – für spontane Team-Bildung jenseits fester Abteilungen.
Smart Matching
Vorschläge, welche Menschen zu einem Projekt oder Thema passen – basierend auf Skills, Interessen und Verfügbarkeit.
Projekte
Projekte als Räume der Zusammenarbeit – mit Rollen, Bedarf an Talenten und offenen Fragen, statt starrer Aufgabenlisten.
Lab
Ein Experimentierraum für neue Ideen und Intrapreneurship – dort wachsen Projekte, bevor sie offiziell werden.
Liquid Glass UI
Frostiges Glas, weiche Farbverläufe und fließende Animationen – ein Interface, das sich warm und menschlich anfühlt.
Das Profil bündelt fachliche und persönliche Talente, Interessen und Grenzen in einer klaren Karten-Architektur.
Über „Entdecken" werden Menschen suchbar – nach Rolle, Talent oder Thema, statt nur nach Namen.
Die Projekt-Übersicht zeigt laufende Vorhaben mit offenen Rollen – farbig kodiert nach benötigten Talenten.
Im Projektdetail werden offene Seats direkt sichtbar – Kolleg:innen können sich selbst zuweisen oder eingeladen werden.
Design-Sprache
Liquid Glass mit Disziplin
Die visuelle Herausforderung war, aus dem Trend-Effekt eine tragfähige Sprache zu machen. Frostglas, Farbverläufe und weiche Schatten dürfen die Hierarchie nicht auflösen – sonst wird alles gleich wichtig, also nichts.
Design-Prinzipien · Gewichtung
Jede Fläche muss einen klaren Zweck haben: Karten strukturieren, Farbverläufe kategorisieren, Blur reduziert visuelles Rauschen – nie Selbstzweck.
Die warme Palette aus Coral, Sunny, Mint, Sky und Lavender ordnet Inhalte semantisch: Talente, Projekte, Matches und Benachrichtigungen sind auf einen Blick unterscheidbar, ohne dass Icons alleine arbeiten müssen.
Gegen den Standard
Was LUMIO bewusst anders macht
Warum Liquid Glass statt neutraler Enterprise-Optik?
Interne Tools fühlen sich oft steril an. LUMIO soll das Gegenteil sein: eine warme Oberfläche, die zum Erkunden einlädt – und die Marke nach innen hin sichtbar macht.
Warum sowohl fachliche als auch persönliche Talente?
Teams entstehen nicht nur aus Skills. Wer musiziert, fotografiert oder Storytelling liebt, bringt Perspektiven, die kein CV zeigt. LUMIO macht diese Seite gleichwertig sichtbar.
Warum ein „Was ich nie mache"-Feld?
Erwartungen klären ist wichtiger als Skills verkaufen. Wer offenlegt, wobei er nicht helfen kann, verhindert Fehl-Matches und schützt die eigene Zeit – gut für alle Beteiligten.
Reflexion
Was ich mitgenommen habe
- GelerntLiquid Glass funktioniert nur mit Disziplin. Ohne strenge Kontrast- und Hierarchie-Regeln wird die Oberfläche schnell weichgespült und unlesbar. Das Design-System dahinter entscheidet, ob der Effekt trägt.
- BestätigtEin internes Tool darf Persönlichkeit haben. Warme Farben und weiche Formen senken die Hemmschwelle, sich selbst mit Interessen und Grenzen zu zeigen.
- TransferierbarDas Muster „Skills + Interessen + Grenzen" lässt sich auf viele People-Produkte übertragen – von Talent-Marketplaces bis zu internen Communities of Practice.
- OffenWie umgehen mit der Balance zwischen Sichtbarkeit und Privatsphäre? Wer viel von sich zeigt, wird eher gefunden – aber nicht jede:r möchte in jedem Kontext sichtbar sein.